Die Siemens M740AV, M750C und M750S sind Set-Top-Boxen für digitalen terrestrischen (DVB-T), Kabel- (DVB-C) oder Satelliten- (DVB-S) Fernsehempfang. Sie speichern Filme und Informationen darüber in einem proprietären Format, das es sehr schwer macht, Aufnahmen zu handhaben. CridManager liest diese Informationen und ermöglicht damit eine komfortable Bearbeitung der Aufnahmen.
Dieses Kapitel gibt einen knappen Überblick über die Features der CridManager-Version 1.4.2. Eine Übersicht, welche Änderungen in den einzelnen Versionen enthalten sind, gibt es in der Datei liesmich.html.
Direkter Zugriff auf die Box und die daran hängende USB-Festplatte mit Firmware-Versionen, die einen FTP-Server haben
Kopieren und Verschieben kompletter Aufnahmen
Schnelles Verschieben durch Umbenennen, sofern vom Betriebssystem unterstützt
Zusammenfügen (= Verketten) des Transportstreams, um diesen weiterbearbeiten zu können
Löschen von Aufnahmen
Multitasking für langwierige Operationen wie Kopieren, Verschieben und Zusammenfügen (= Verketten)
Tooltipps in der Baumansicht für schnelle Info zu der Aufnahme
Vollständig internationalisierbar, verfügbare Sprachen deutsch, spanisch, französisch, englisch und tschechisch
ProjectX Anbindung zum Weiterverarbeiten der Aufnahmen
Automatische Playlistengenerierung
Abspielen von Aufnahmen auf dem PC mittels MPlayer
virtuelle Fernbedienung (nur möglich bei Verwendung spezieller Firmware Versionen (zum Beispiel: "Lemmi- Firmware"))
CridManager ist in Java geschrieben und benötigt eine Java-Laufzeitumgebung (Java™ Runtime Environment) Version 1.4.2 oder neuer. Diese kann direkt von der Sun-Website geladen werden. CridManager sollte auf allen Systemen lauffähig sein, auf denen die Java-Umgebung lauffähig ist und wo eine grafische Benutzeroberfläche vorhanden ist. Getestet wurde es unter Windows 2000, Windows XP, Linux und Mac-OSX.
Die zu verwaltenden Aufnahmen müssen auf dem lokalen Rechner oder im Netzwerk in einem für das Programm zugänglichen Verzeichnis liegen. Ist eine Firmware-Version installiert, die einen FTP-Server beinhaltet, kann auch direkt auf eine an der USB-Schnittstelle der Box hängende Festplatte zugegriffen werden.
Zur weiteren Bearbeitung der Aufnahmen, wie zum Beispiel dem Demultiplexen oder dem Konvertieren zu einem PS-MPEG, ist die Installation von ProjectX nötig. Eine für die Bedürfnisse von CridManager veränderte Version von ProjectX kann hier heruntergeladen werden.
Für die Wiedergabe von gespeicherten Aufnahmen am PC ist der MPlayer notwendig. Er ist hier erhältlich.
Die aktuelle Version von CridManager kann hier heruntergeladen werden.
Die Installation geschieht durch Entpacken des ZIP-Archives in einen beliebigen Ordner. Die vorgegebene Verzeichnisstruktur innerhalb des ZIP-Archives muss dabei erhalten bleiben.
Wurde zuvor eine frühere CridManager Version benutzt, sollte das Einstellungen-Verzeichnis vor dem Erstaufruf von CridManager 1.4.2 gelöscht werden.
Das Shell-Script "start.sh" besitzt nach dem entpacken des ZIP-Archives noch keine Ausführungsrechte. Nachdem dies z.B. mit einem chmod 555 start.sh geändert wurde, kann der CridManager mit ./start.sh gestartet werden.
Unter Windows kann der CridManager einfach mit start.cmd gestartet werden.
Für alle anderen Betriebssysteme existieren zur Zeit keine Start-Scripte. Hier startet man den CridManager mit: java -jar cridmanager-X.Y.Z.jar.
CridManager speichert seine Einstellungen in einem Verzeichnis im Benutzerbereich, so dass jeder auf einem System angemeldete Benutzer seine eigenen Einstellungen verwenden kann.
~/.cridmanager
Dieser Ordner wird erst seit Version 1.2.7 benutzt, vorher war es ~/cridmanager (ohne den Punkt). Dieses Verzeichnis wird auch von Version 1.4. weiter benutzt, sofern es beim Programmstart bereits vorhanden war.
C:\Dokumente und Einstellungen\<benutzername>\cridmanager
Wenn jemand ein anderes Betriebssystem benutzt, ist der Ordner cridmanager im Benutzerverzeichnis des Betriebssystems zu finden. Nähere Angaben dazu nehmen wir gerne entgegen, um die Liste zu erweitern.